Dienstag, 28. Oktober 2014

DIY: Ringe aus Omas Knöpfen
oder
Button-Rings

Dies wird ein - für meine Verhältnisse - ungewohnt bunter Post.




Denn obwohl ich wohnstil-technisch ja eher auf weiss und grau gepolt bin, so bin ich doch ansonsten ein recht farbenfroher Mensch....


Habt Ihr auch jede Menge Knöpfe, die in Gläsern oder Dosen ihr Dasein fristen?
Manchmal sind da richtige Schätze zu finden....viele Knöpfe sind viel zu schön, als das man sie irgendwo verstecken sollte.
Heute werden also Ringe daraus!

Dazu muss ich sagen, dass mir die Grundidee meine Freundin Claudia (ohne Blog) verraten hat. Mit ihr habe ich meine ersten Knopfringe gebastelt...falls Du das liest: Danke nochmal an Dich, ich freu mich auf unseren nächsten Kaffee ;-)
Die Grundidee sah als Ringschiene damals noch einen dünnen Aquarienschlauch vor, durch den ein Gummiband gezogen wurde, hört sich seltsam an, hat aber wirklich wunderbar geklappt...allerdings musste man für diese Variante die Knöpfe zum Teil anbohren.

Irgendwann hat mir das so nicht mehr gerreicht und ich fing an, herumzutüfteln. Dabei stiess ich ziemlich schnell auf diese wunderbaren flachen Kautschukbänder, die für andere Ringbasteleien (meist mit Metallstiften, auf denen sich Perlen oder sonstiges befinden) genutzt werden.
Dann musste ich nur noch ein wenig testen, wie Schiene und Knöpfe miteinander verbunden werden können....
....das Ergebnis zeige ich Euch heute hier:


Ihr braucht:
-> flaches 1cm breites Kautschukband
-> Schmuckdraht (0,38mm dünn)
-> Lochzange
-> und natürlich Knöpfe in verschiedenen Grössen

Das Kautschukband gibt es als Meterware im Bastelladen oder im Internet zu kaufen.


Als erstes puzzelt Ihr die Knöpfe zusammen:
zwei oder drei, in unterschiedlichen Grössen....die Kombinationen sind unendlich....und es macht richtig süchtig, die schönsten Knöpfe miteinander zu kombinieren.


Habt Ihr nun Eure Wunschkombi beisammen, messt Ihr aus, wieviel Ihr von dem Kautschukband für Eure Ringschiene abschneiden müsst. Nehmt den Finger, an den der Ring passen soll und legt das Band drumherum. So, dass oben noch ein Stück Haut frei bleibt. Zur Orientierung: bei meinem Ringfinger brauche ich ein Stück von ca. 7cm.

Jetzt mit der Lochzange an jedem Ende des Kautschukstückes jeweils mittig ein Loch auskneifen. Nutzt dafür die kleinstmögliche Einstellung und bleibt ein Stückchen weg vom Rand. Ich hoffe, man kann es auf den Bildern so einigermaßen erkennen?


Jetzt ca. 15cm vom Schmuckdraht abschneiden.
Auf den Draht fädelt Ihr nun Eure Knöpfe so wie auf dem Foto auf.



Jetzt wird es etwas fummelig und ich hoffe, meine Erklärung ist irgendwie verständlich.
Ihr nehmt nun die Ringschiene und führt das eine Ende des Drahtes durch das Loch und dann wieder durch das Knopfloch zurück, so dass der Draht zwischen dem untersten und dem mittleren Knopf wieder herauskommt.
Das gleiche macht Ihr mit dem anderen Ende des Drahtes und dem anderen Ende der Ringschiene.
So wie auf den beiden Bildern, sollte das dann aussehen.


Soweit geschafft?
Klasse! Dann seid Ihr fast fertig.
Nun ziehst Du den Draht gleichmässig stramm, am besten geht das mit so einem Ringschienenteil (keine Ahnung, wie das richtig heisst), aber es klappt auch ohne wunderbar.
Wer sich so ein Teil zulegen möchte: die gibt es ganz günstig im Bastelbedarf bei dem Schmuckzubehör!
Jetzt verknotet Ihr den Draht doppelt zwischen dem unteren und dem mittleren Knopf ganz fest und schneidet ihn mit einer kleinen Schere so ab, dass er nicht mehr sichtbar ist.
Schiebt dazu am besten die Schere ein wenig zwischen die beiden Knöpfe.



Schon habt Ihr ein absolutes Unikat!


Wie schon gesagt: es macht süchtig!
und man kann nun zu jedem Outfit den farblich passenden Ring basteln....
....von edel bist witzig geht alles.

Und es macht auch Spass, besondere Knöpfe zu verarbeiten:
den schönen Knopf von der kaputten Lieblingsjacke.....die alten Knöpfe, die man von der Tante geerbt hat und an die man beim Tragen dieses besonderen Ringes immer denken wird.....oder der süsse Blümchenknopf vom Baby-Pulli der (mittlerweile im Teeniealter) Tochter.


Auch als Geschenk für die beste Freundin ist so ein Ring etwas ganz Besonderes.
Der Ring ist aufgrund des Kautschukbandes etwas grössen-flexibel und passt sich dem Finger an....wirklich sehr angenehm zu tragen, da drückt nix!



Jetzt bin ich gespannt, ob Ihr nun Eure Knopfvorräte plündert und bei Omas und Tanten in den Schatzkisten stöbern geht.....solltet Ihr allerdings Unmengen an Knöpfen haben (oder Eure Omas, Tanten, Nachbarinnen), die Ihr nicht gebrauchen könnt, so schickt sie gern an mich ;-))

übrigens: alle meine DIYs findet Ihr *hier*!

Macht´s Euch gemütlich!
Eure

Freitag, 24. Oktober 2014

Schneebeere in Beton und eine Wunschliste


Juchu...dies ist mein 100. Post!
zuerst einmal DANKE!
Von der grossen Resonanz auf meine Beton-Häuschen aus dem letzten Post 
war ich wirklich überwältigt! Ihr seid die Besten!

Und wie ich Euch dort schon versprochen habe, zeige ich heute, 
was aus Betonresten so entstehen kann.
Denn meine Blumen stehen in einer Resteverwertungs-Vase ;-)




Die Schneebeeren machen sich darin ganz gut, wie ich finde.
Und auch, wenn meine Sommerdeko längst in Kartons verstaut ist, so dürfen doch Steine und Schneckenhäuser bei mir das ganze Jahr über an einigen Stellen liegen bleiben.
Ich dekoriere einfach zu gern mit Steinen, die gehen irgendwie immer...genau wie Sterne.




Die Vase ist, wie gesagt, aus dem Beton entstanden, der bei der Herstellung der Häuschen übrig blieb. Dafür habe ich diesen Rest (vielleicht 1-2 Kellen voll) in ein eingeöltes höheres Gefäss gegeben und in die Mitte eine mit Wasser gefüllte PET-Flasche gestellt. Diese wurde NICHT eingeölt, denn sie verbleibt im Zement und wird nach der Trocknung einfach bündig abgesägt.
Das äussere Gefäss wird natürlich entfernt.



So bekommt man eine Betonvase, die auch wirklich wasserdicht ist, 
die Flasche ist hinterher nicht mehr sichtbar.
Ein bisschen weisse Farbe mit einer Schablone aufgetragen....schon fertig.




In unserer Familie werden übrigens schon fleissig Wunschzettel geschrieben, 
auch ich musste bereits ran.

Deshalb zeige ich Euch heute zusätzlich zu meinen *Freitagsblumen*
was auf meiner Möchte-ich-gern-haben-Liste im Moment so steht....nicht, dass das schon alles wäre....aber ich habe mal wieder bei Mollegaarden gestöbert und bin natürlich auch fündig geworden....hier ein kleiner Auszug:




Chic Antique Hunde-& Katzenfutterbox *hier* / GreenGate Teetasse *hier*
GreenGate Geschirrtuch *hier* / IB Laursen Hängelampe *hier*
IB Laursen Quilt *hier* / Chic Antique Gläser mit Deckel *hier*
IB Laursen Kerzenteller *hier* / GreenGate Dosen-Set *hier*


Die Weihnachtszeit ist bei uns immer sehr hektisch, denn bei uns in der Buchhandlung ist dann natürlich Hochbetrieb und ich arbeite von ganz früh bis ganz spät. 
Deshalb  versuche ich immer schon, alles etwas zeitiger zu organisieren...
...gerade den Geschenke-Einkauf....nicht immer gelingt mir das.
Besinnlich ist die Adventszeit durch meinen Job leider nie....aber trotzdem liebe ich gerade diese hektischen Wochen und die klitzekleinen weihnachtlichen Auszeiten an den Sonntagen zuhause auf dem Sofa....gemütlich mit der Familie und bei Kerzenschein.

Wie ist das bei Euch? 
Schreiben Eure Kinder auch schon fleissig auf, was sie gern zu Weihnachten hätten? 
Kauft Ihr auch jetzt schon Geschenke ein oder wartet Ihr lieber ab?
Plant Ihr vielleicht sogar schon das Weihnachtsessen ???
wenn ja: was gibt´s ?




in diesem Sinne
Liebe Grüße
Eure
Smilla





Dienstag, 21. Oktober 2014

DIY: Betonhäuser mit und ohne Schnickschnack

Jaaaa...schon wieder Beton!
Aber diesmal seid IHR selbst Schuld! 
Denn ehrlich: ich dachte wirklich, solche Betonhäuschen wären längst ein alter Hut 
und hatte gar nicht vor, ein DIY dazu zu posten.



Aber als in diesem Post *hier*, der sich um ein ganz anderes Thema drehte, 
zwei meiner Häuser auf den Bildern zu sehen waren, konnte ich mich vor Anfragen 
zu Anleitung oder Verkauf der Stücke gar nicht mehr retten....
...so viele Mails und Kommentare dazu!

Also ok, dachte ich mir, dann braucht´s wohl doch ein DIY von mir  ;-)

Ihr braucht:
-> Zement und Sand (oder eine Fertigzement-Mischung)
-> eine Holzplatte (Grösse je nach Häuserwunsch)
-> ein paar Holzreste
-> evt. Häkeldeckchen, Plastikteile oder Moosgummi für Muster im Zement
-> Öl (Speise- oder Schalöl)



Los geht´s.
Zeichnet Euch auf Eure Holzplatte die Grösse Eurer Häuschen auf. 
Meine Holzleisten haben eine Höhe von ca.6,5 cm. So "dick" werden dann hinterher die Häuschen sein, damit sie auch sicher stehen und nicht umkippen.
Nun sägt Ihr Eure Holzreste so zu, dass Ihr Eure Zeichnung "nachpuzzeln" könnt. Das funktioniert mit einer Kappsäge gut, aber auch mit einer einfachen Handsäge.
Wenn Ihr auf Gehrung sägen könnt, ist das hilfreich, muss aber nicht sein. 
Ihr müsst bloss darauf achten, dass die Holzkanten z.B. bei der Dachspitze so aufeinandertreffen, dass eine spitze Ecke entsteht, schaut mal beim Dach auf dem Bild. 
Hat irgendeiner begriffen, was ich meine???

Die Holzteile werden nun von unten fest verschraubt.
Damit ist Eure Giessform fertig.

Natürlich kann man sich auch aus einem Tetrapack eine Form basteln. Mir gefiel aber das Format nicht so recht und ausserdem wollte ich die Giessform mehrfach nutzen.
Wenn Ihr aber lieber auf einen Getränkekarton zurückgreifen wollt, dann schaut mal hier , da hat Michéle vor kurzem gezeigt, wie man so eine Form bastelt, das brauch ich also nicht mehr tun :-)



Wollt Ihr nun ein Muster oder irgendeinen Abdruck auf Eurem Häuschen haben, dann könnt Ihr in die Form nun z.B. ein Moosgummiteil oder einen schönen Knopf oder ähnliches kleben. Entweder Ihr nutzt dafür doppelseitiges Klebeband oder Sprühkleber. Das funktioniert natürlich auch bei der Tetrapack-Variante.

Nun wird die Form noch eingeölt. Ihr könnt dafür ganz normales Speiseöl nutzen. Ich hatte mir für dieses Projekt extra das teure Schalöl gekauft, da ich dachte, dass die Häuschen dann ganz einfach aus der Form ploppen würden.
Taten sie aber trotzdem nicht, also einfaches Öl reicht völlig.

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, den Zement anzurühren.
Entweder, Ihr habt Fertigzement gekauft, dann braucht Ihr nur Wasser zum Pulver mischen....oder Ihr mischt (wie ich) Euren Beton selbst an, dann nehmt Ihr 3 Teile Sand und 1 Teil Zement und mischt das Ganze mit Wasser.
Die Konsistenz der Matsche sollte breiartig sein.



Nun wird der Beton in die Form gefüllt. Das Ganze kräftig rütteln, damit eventuelle Luftblasen an die Oberfläche steigen können und der Beton sich gleichmässig bis in alle Spitzen verteilt.

Nach mindestens 24 Stunden die komplette Platte vorsichtig umdrehen und die Schrauben lösen. Das Häuschen entnehmen und evtl. die Ränder mit feinem Schleifpapier etwas glätten. 
Ohne Schrauben lösen ging es leider nicht.....die Häuser ploppten nicht wie gewünscht aus der Form, aber auch mit dem Lösen der Schrauben geht es ganz schnell und einfach!
Danach nochmals ein paar Tage trocknen lassen.



Eure Hölzer könnt Ihr sofort wieder an die Platte schrauben und die Häuschen-Form 
ist im Nu wieder einsatzbereit.

Einige Häuser habe ich "roh" belassen, andere mit weisser Fassadenfarbe leicht patiniert.




Dafür nehmt Ihr etwas Farbe auf einen breiten Pinsel, streicht ihn auf Papier aus und geht dann mit nur wenig Druck über die Betonöberfläche. So treten Musterungen noch deutlicher hervor.



Für die Aussparung in den ganz grossen Häusern, habe ich einmal eine einfache Konservendose, das andere Mal einen leeren Tetrapack genutzt. Beides gut einölen, mit Sand oder Kies befüllen und in die leere Giesform stellen. Dann den Zement drum herum verteilen.



Ausserdem wurden bei zwei der Häuser die Dächer mit goldfarbenem Blattmetall verziert. Dazu werden die Flächen mit sogenannter Anlegemilch eingepinselt und nach kurzer Trockenzeit mit einer hauchdünnen Schicht aus Blattmetall belegt, die mit einem weichen, trockenen Pinsel glatt gestrichen wird.



Für Betonreste, die irgendwie immer bleiben, sollte man sich vor dem Giessen kleine Formen bereitstellen, denn aus diesen Resten kann man schönen SchnickSchnack, wie diese kleinen Herzen zaubern. Auch diese habe ich mit Blattmetall belegt....die sehen fast aus wie Pralinen oder?


Ein weiteres Stück ist bei der Resteverwertung ebenfalls noch entstanden, 
aber das zeig ich Euch erst am Freitag....
denn es passt zu dem geplanten Post ganz wunderbar.




Und wer sich jetzt fragt
"Was will sie bloss mit ner ganzen Wohnsiedlung?"
den kann ich beruhigen: die sind nicht alle für mich!

Am nächsten Sonntag findet im Nachbarort eine kleine (Kunst)Handwerkerausstellung auf einem idyllischen Gehöft statt, dort werde auch ich mit einer Freundin sein und Genähtes, Gebasteltes und eben meine Betonsachen zeigen.
Ausserdem werd ich sicher auch ein paar zu Weihnachten verschenken.




Welche Häuser gefallen Euch am besten?
die "rohen", die patinierten....mit Muster oder lieber ganz schlicht? 
Ich kann mich kaum entscheiden....




So, meine Beton-Saison neigt sich jetzt langsam aber sicher dem Ende zu.....aber ein DIY zu dem Thema wird es noch geben....es gab mal wieder einige Hindernisse und Missgeschicke, aber jetzt bin ich ganz verliebt, mehr wird noch nicht verraten...
aber wer nicht ganz blind ist....;-))




Macht´s Euch gemütlich,
bis bald
Eure
Smilla
Nachtrag...weil ich immer wieder deswegen angeschrieben werde: diese kleinen Silikondinger gab es mal bei Koziol als Tassenuntersetzer (die haben sie aber nicht mehr), in 1-Euro-Shops habe ich ähnliche schon gesehen. Ihr könnt Euch aber auch ein Muster ganz easy aus Moosgummi schneiden *hier klick* erkläre ich wie das geht!

Noch mehr Beton-Ideen und auch alle anderen DIY-Anleitungen findet Ihr 



verlinkt mit:



Mittwoch, 15. Oktober 2014

Bücherliebe: Amalie loves Denmark
- Mein Kopenhagen -

gestern ein Post...heute schon wieder?
ja, etwas ungewöhnlich für mich....aber es ist wieder einmal an der Zeit für eine Buchvorstellung.
Nur kurz noch zu gestern:
es ist doch echt witzig, wie viele von Euch bei *Eierlikör*  sofort an ihre Oma denken müssen ;-)
nun aber zum Buch...

Viele von Euch kennen sicher Amalie und Ihren tollen Blog *Amalie loves Denmark*, auf dem sie uns Dänemark und den dortigen Lebens- und Einrichtungsstil näher bringt.

Nun hat Amalie ihr erstes Buch auf den Markt gebracht:



Amalie loves Denmark
Mein Kopenhagen
von Inken Henze
erschienen bei 
Busse & Seewald

Wer kennt das nicht: man ist in XY gewesen, berichtet zu Hause davon und wird gefragt: 
warst Du auch in dem süssen Laden?...da gibt´s doch dieses gemütliche Café?
....oder jenes tolle Restaurant?
Und dann ärgert man sich....denn man hatte von diesen schönen Plätzen vorher leider nicht gehört und im Normalo-Reiseführer standen sie eben auch nicht.

Das kann Euch bei einer Reise nach Kopenhagen nicht passieren....jedenfalls nicht, wenn Ihr Euch Amalies Buch zulegt!




Dieses Buch ist viel mehr als "nur" ein Reiseführer!
Es bringt einem die dänische Hauptstadt und deren Lebensgefühl näher 
und kommt mit jeder Menge Insidertipps daher.




Amalie liebt Kopenhagen und genau das merkt man auch!
Die einzelnen Stadtteile werden während eines "Rundgangs" genau unter die Lupe genommen....zu jedem gibt es Empfehlungen für die schönsten Einrichtungs- und Dekoläden und auch das leibliche Wohl wird nicht vergessen:
man findet die Adressen der gemütlichsten Cafés und leckersten Restaurants.
Alle Tipps sind sorgfältig ausgewählt und liebevoll beschrieben.



Die einzelnen Stilrichtungen werden vorgestellt, die dazu passenden Adressen gleich mitgeliefert.....




....und man kann sogar den Blick in private Wohnungen werfen, deren Bewohner auch noch den einen oder anderen Geheimtipp für ihre Stadt verraten.





Und keine Angst, es geht nicht nur ums Shoppen in diesem Buch, denn auch wenn der Schwerpunkt tatsächlich beim Lifestyle und dem dazugehörigen Drumherum liegt, erfährt man auch viel über die anderen sehenswerten Plätze...es geht um das (Lebens)"Gefühl" dieser Stadt.

Auch an Anregungen für die schönsten Unterkünfte hat Amalie gedacht und Tipps zur Anreise und zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in der Stadt finden sich ebenso im Anhang.


Für mich das absolute Highlight:
Hinten im Buch befindet sich ein herausnehmbarer Deko-Mini-Guide, der die Empfehlungen aus dem Buch genau mit Adresse auflistet und deren Lage auf einer Karte anzeigt. 
Der passt in jede Handtasche und ist genau das Richtige, wenn man zuhause gemütlich auf dem Sofa mit diesem tollen Buch die Vorfreude auf die Reise genossen hat und es nun endlich losgeht nach Kopenhagen.



Hach, ich könnte noch ewig weiterschwärmen....

Wie jetzt?
 Ihr wolltet eigentlich gar nicht nach Kopenhagen?
Glaubt mir, das ist völlig egal....
denn nach der Lektüre dieses Buches werdet Ihr wollen!

Zumindest war es bei mir so. 
Denn obwohl Kopenhagen bislang noch gar nicht zu meinen Wunsch-Städtereisen gehörte, so hat es Amalie geschafft, dass diese Stadt mit einem Schlag an Platz 1 meiner Liste gerutscht ist und somit Stockholm in die zweite Reihe verdrängt hat.
Jetzt muss ich nur noch Mr.Right überzeugen....ich geb ihm einfach Amalies Buch zu lesen, dann wird das schon ;-))


Amalie loves Denmark
Mein Kopenhagen
von Inken Henze
erschienen bei 
Busse & Seewald
ISBN-Nr: 978-3-7724-7382-1
Preis: € 24,95


Erhältlich in jeder Buchhandlung, natürlich könnt Ihr den Titel auch im Netz bestellen, aber das Einkaufserlebnis in einer "echten" Buchhandlung, der Service, die Beratung und der Geruch von Büchern ist durch nichts zu ersetzen.

Probiert es mal aus, Ihr habt sicher eine Buchhandlung vor Ort, die sich über Euren Besuch freut!



Dies ist mein

bei *Nicole* könnt Ihr noch viele andere Buchtipps für den Monat Oktober sehen.

Übrigens: die Sammlung meiner kompletten Buchempfehlungen findet Ihr ab jetzt *HIER*

hyggelige Grüße
Smilla



und wieder immer:
Dies ist meine persönliche Buchempfehlung, mein Geschmack.
Ich erhalte dafür kein Geld oder sonstige Zuwendungen, habe aber die freundliche Genehmigung des Verlages die obigen Bilder zu zeigen.

Dienstag, 14. Oktober 2014

DIY: lecker Eierlikör

Als allererstes möchte ich Euch danken:
Danke für Eure Kommentare zu meinem letzten DIY mit den *Beton-Kürbissen*....da waren so witzige und hilfreiche Antworten dabei!
Ausserdem ist es beruhigend zu wissen, dass es vielen von Euch auch so geht, dass die eigenen Dinge immer perfekt sein müssen, während man die kleinen Unperfektheiten bei Anderen doch total charmant findet.

Und auch ein paar neue Leser sind dazugekommen:
Herzlich Willkommen, ich hoffe, Ihr fühlt Euch wohl hier!

Das folgende Rezept und auch meine kommenden DIYs drehen sich um Dinge, die man vielleicht selbst gern haben möchte, aber auch wunderbar verschenken kann....denn.....auch wenn es noch keiner so richtig hören möchte: es geht stramm auf Weihnachten zu !
Und da bei uns dieses Jahr auch wieder Selbstgemachtes hoch im Kurs steht, fange ich langsam mal an...

Aber nun zum Eierlikör



ist die Farbe nicht der Hammer?! mehr dazu weiter unten.

Ich mag eigentlich keinen Alkohol....trinke keinen Wein, kein Bier.....ganz selten mal ein Glas Sekt....ich vertrage auch nix, ein Gläschen Sekt reicht bereits aus, um mich auf dem Tisch tanzen zu lassen....und ehrlich; das will keiner sehen!

Aber bei Eierlikör, da werd ich schwach!

Deshalb verrate ich Euch heute mein allerliebstes Eierlikör-Rezept.
Es ist für den Thermomix gedacht, funktioniert aber auch ohne und ich sag Euch auch wie ;-)



hinein kommen:
-> 6 Eigelb
-> 150g Zucker
-> 1 Pck Vanillezucker: nehmt den guten Bourbon-Vanillezucker,
den mit den kleinen schwarzen Vanille-Punkten
-> 170ml Sahne
-> 230ml Weizenkorn

Alles zusammen in den Thermomix schmeissen und bei 70 Grad auf Stufe 4 
sechs Minuten verrühren. Ich LIEBE dieses Gerät!
und nein, ich bekomme kein Geld von Vorwerk für diese Äusserung....warum eigentlich nicht?

Wer den Likör auf herkömmlichem Wege herstellen möchte, der rührt die Zutaten mit einem Handrührgerät kräftig zusammen und erhitzt das ganze mindestens 7 Minuten bei ungefähr 70 Grad auf dem Herd. Immer schön rühren und NICHT kochen lassen!
ein Küchenthermometer kann da hilfreich sein, geht aber auch ohne.




In hübsche Flaschen abfüllen, nettes Etikett dran: fertig!
Wie man die kleinen runden Anhänger aus Weinkorken bastelt, 
hatte ich Euch *hier* schon mal gezeigt.

Der Likör hat eine dickflüssige Konsistenz, wer das nicht mag fügt noch ein 
wenig mehr Sahne oder Milch hinzu (wieder erhitzen). 




Schmeckt pur....zu Apfelstrudel....oder über Eis.....einfach lecker....
und lässt sich eben auch prima verschenken, denn der Likör hält sich wirklich eine ganze Weile.
Diese Flasche hier musste aber nicht bis Weihnachten warten, ich habe sie anstelle von Blumen zu einer Kaffee-Einladung mitgenommen.....ich denke, sie ist bereits leer ;-)

nun wie versprochen, ein paar Worte zur Farbe:
Diese recht extreme gelbe Färbung ist nicht etwa bei der Fotobearbeitung oder durch Farbstoff entstanden...nein...ich habe die Eier von unseren Hühnern genutzt (selbstgelegte Eier sozusagen) und da diese sich nicht nur von Körnern ernähren, sondern auch auf der Wiese Grünzeug und Insekten vertilgen können, haben die Eigelbe eine besonders intensive Färbung.
Ausserdem sind die Eier wunderschön wie ich finde....diese kleinen Punkte auf den braunen Schalen....etwas kleiner zwar als die gekauften, aber viiieeel leckerer!



Das Zeug ist soooo lecker, das könnte ich löffeln...und das volle Gläschen, dass ich für die Fotos brauchte, ist von mir dann auch gleich danach geleert worden...am hellichten Vormittag *hicks*

Als Variation kann man den Korn durch Rum ersetzen, mir schmeckts aber mit dem Korn besser.


Und da es ja - wie bereits erwähnt - mit Riesenschritten auf Weihnachten zugeht, werd ich Euch in den nächsten Wochen die eine oder andere Rezeptidee mit Eierlikör zeigen, die sich auch als Geschenk wunderbar eignet....natürlich funktionieren die Rezepte dann auch mit gekauftem Likör...und auch ganz ohne Thermomix.

also: bleibt dran!

Eure 

Freitag, 10. Oktober 2014

Zeit für.....

heute ist Freitag und somit mal wieder Zeit für ein paar Blumen....Friday Flowers
und da ist es schon, dieses wichtige Wort:

Zeit




 Tanja von Mein Ideenreich und Maxie von Maxiemales
 haben das Projekt "Blogger Backstage" ins Leben gerufen. Diesmal geht es um das Thema Zeit.


Kaum eine Sache ist für uns so wichtig wie die Zeit.
Immer mit der Zeit gehen, niemals zu spät kommen, die Zeit gut nutzen, sich Zeit nehmen, das Zeitziel einhalten.....

Aber jeder von Euch kennt das sicher:
oft ist es egal, wie schnell man rennt oder sich dreht, die Zeit scheint niemals auszureichen.

Dann wird einem gesagt, man solle sich mal eine AusZeit gönnen, sich mal Zeit für sich nehmen.
Aber wer schafft das wirklich?




Und plötzlich kommt ein Paukenschlag und die Zeit selbst bremst einen aus, denn man merkt, man hat nicht mehr viel davon übrig. keine Sorge, ich rede da nicht von mir.

In den letzten zwei Jahren habe ich miterlebt, wie unterschiedlich Menschen, die erfahren, dass ihre Zeit fast abgelaufen ist, damit umgehen.

Die Einen klammern sich hektisch und verzweifelt an jeden Moment, machen Pläne, die weit in die Zukunft reichen...eine Zukunft, von der sie wissen, dass es sie nicht mehr geben wird...zumindest nicht hier, nicht in diesem Leben. Verweigern den Gedanken an die Tatsache, dass sie tatsächlich sterblich sind....das ihre Zeit abgelaufen ist.

Die Anderen gehen auf einmal ganz entspannt mit ihrer Zeit um, lassen sich nicht mehr hetzen, wirken wie befreit und geniessen die Tage, Wochen oder Monate, die ihnen bleiben ganz bewusst....ohne noch hinter irgendetwas herzurennen.
Sie werden zeitlos....sind mit sich im Reinen.
Es ist fast, als wären sie wieder Kinder, für die nur der Augenblick zählt.




Als Kind hatte die Zeit eine ganz andere Bedeutung....mal vergaß man sie ganz, weil man versunken in ein schönes Spiel, in seine eigene Welt war....
...mal kam sie einem schier endlos vor: könnt Ihr Euch noch an das Gefühl erinnern, dass man am ersten Tag der Sommerferien immer hatte?
6 Wochen Freiheit standen vor einem....kam einem wie eine endlose, wunderbare Zeit vor oder?

Es ist auf jeden Fall klar, zu welcher Art Mensch ICH selbst gehören möchte, wenn es für mich Zeit ist (und ich hoffe, das dauert noch eine Weile).
Kann man das "kopfgesteuert" in die richtigen Bahnen lenken?
Sicher lässt sich da viel spekulieren und sagen "ich würde auf jeden Fall...." und "dann mache ich..." 
und doch: genau wissen, tut man es erst, wenn man in der Situation drin steckt, erst dann erkennt man, was sie für einen selbst bedeutet.




Aber die Erlebnisse mit Menschen beider "Art" haben mir gezeigt, wie wichtig es wirklich ist, die Zeit zu geniessen....nicht nur die ruhigen, entspannten Momente....nein, auch die stressigen Stunden, die uns mit Adrenalin vollpumpen.....ebenso auch die Zeit, die nicht nur mit Glücksgefühlen gefüllt ist....sondern mit Traurigkeit, Wut oder Schmerz... und von der man oft erst viel später weiss, dass sie für irgendetwas gut war.
Und auch, sich über die manchmal bis zur Belastungsgrenze (und darüber hinaus) angefüllte Zeit zu freuen....denn vielleicht....wenn wir das Glück haben, wirklich alt zu werden (je nachdem, ob man das als Glück sieht)....werden wir soviel leere Zeit zur Verfügung haben und wahrscheinlich nicht wissen, womit wir die langen Stunden füllen sollen, die so ein Tag nunmal hat.
Eine liebe Frau in hohem Alter (über 80) sagte mal zu mir:
Mit 40 wünscht man sich, der Tag hätte 48 Stunden...in meinem Alter wäre es einem lieber, er hätte höchstens 10!




"Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben. Denn letztlich sind wir alle nur sterblich."
Jean-Luc Picard

Dieser Vergleich gefällt mir....versuchen wir doch einfach, die Zeit etwas mehr als einen Gefährten anzunehmen....und etwas weniger als ein Raubtier zu sehen, vor dem man ständig auf der Flucht sein muss.




Wenn Ihr wissen wollt, was andere so über die Zeit denken, dann findet Ihr *hier* noch mehr Beträge dazu.

Und nehmt Euch doch auch noch ein wenig Zeit, die schönen Blumen zu geniessen, die jeden Freitag *hier* gesammelt werden.

Eure
Smilla




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