31 Januar 2016

Bloggen im Jahr 2016

eine Warnung gleich zu Anfang:
heute wird es ungewohnt textlastig....und auch ein wenig nachdenklich.
Aber ganz nebenher jubel ich Euch noch ein paar Schneebilder unter....
hej...es ist Januar, da kann man das noch machen oder ?!





aber nun zum Thema:


Anfang des Jahres stellte sich Holly Becker vom Blog Decor8 in diesem Artikel die Frage, ob Blogs im Jahr 2016 überleben werden, selbst in einer Zeit, in der Twitter, Instagram immer beliebter und einfach alles immer noch schnell-lebiger zu werden scheint.
Ich meine: noch schneller?! können wir wirklich NOCH SCHNELLER leben und konsumieren
 als wir es ohnehin schon tun?


Andere Blogger haben die Frage "Will Blogs survive 2016 ?" aufgegriffen und ihre Gedanken dazu aufgeschrieben, z.B. Ines *hier* und auch bei mir schlummerte schon lange ein solcher Text als Entwurf vor sich hin.....jetzt habe ich mich endlich einmal daran gesetzt und ihn zu Ende geschrieben....Danke an Ines für den letzten Anstoss ;-)





Meinen Blog gibt es noch gar nicht so lange. Als ich vor 2 Jahren mit dem Bloggen anfing, waren andere (vor allem "grosse") Blogger für mich wahre Heiligkeiten. Oh mann....die wussten einfach alles....konnten alles.....schrieben so mitreissend und machten auch noch erstklassige Fotos dazu.

Aber ich kann Euch - ja, vor allem Euch, die ihr KEINEN Blog habt - versichern:
 auch Blogger kochen nur mit Wasser....auch bei denen stapelt sich häufig die Dreckwäsche....auch sie müssen mal aufs Klo.....sie benutzen sogar zwischendurch Geschirrtücher, die farblich nicht in die Küche passen....und das Chaos beginnt oft direkt ausserhalb der Fotogrenzen.
Kurz: hinter jedem Blog steckt ein ganz normaler Mensch!
und wie wir alle wissen, ist der Begriff "normal" durchaus seeeeeeehr dehnbar....
und bedeutet für jeden etwas anderes. 




Was genau macht aber nun das Bloggen so viel besser, als die Aktivitäten auf 
Facebook, Twitter oder Instagram?
Nun.....NICHTS!
Es gibt da kein besser oder schlechter. Das ist, als würde man Äpfel mit Birnen vergleichen!
Es ist ganz einfach Geschmacksache.
Ich persönlich liebe es zu bloggen, Geschichten zu erzählen, viele Bilder zu zeigen....und ich lese auch selber sehr gern auf anderen Blogs und bin immer wieder aufs Neue fasziniert von der unglaublichen Kreativität, die dort herrscht!



Warum gab es aber in den letzten Jahren ein wahres Blogsterben? 
Viele Blogs, die schon seit Jahren dabei waren, haben plötzlich aufgehört. Sicher gibt es unterschiedliche Gründe, aber irgendwann hat man vielleicht alles erzählt, was man erzählen wollte....alles gezeigt, was zu zeigen man sich vorgenommen hatte....man hat plötzlich andere berufliche Möglichkeiten oder Lebensumstände ändern sich....und plötzlich fehlt die Zeit und auch die Lust zum Bloggen.
Klar, ist das traurig für die Leser....aber es ist vor allem eines:
menschlich!




Ob ich glaube, dass die Blogs durch Instagram und Co abgelöst werden? Nein, ich glaube es nicht.
Auch ich nutze mittlerweile Instagram, denn es ist toll, um in Kontakt zu bleiben, wenn mal keine Zeit für eine ausgiebige Blogrunde oder das Schreiben eines Posts ist. Aber eben nur als "Ergänzung", denn gerade meine DIYs lassen sich nicht mit drei Sätzen und schon gar nicht mit nur einem Bild erklären....und auch sonst, lese ich einfach mit Genuss einen liebevoll zusammen gestellten Post. Und ich denke, dass es vielen so geht.
Ich freue mich durchaus über das "schnelle Fotoglück" auf Insta, hüpfe aber immer wieder gern gleich auf den entsprechenden Blog rüber (wenn es denn einen gibt), weil mich das eine Bild neugierig auf mehr gemacht hat. Auf MEHR Input, MEHR Geschichte und natürlich auch auf noch MEHR Bilder.....also alles gut oder?

Es wird immer wieder bemängelt, dass viele Blogs an Persönlichkeit verlieren und nur noch wie Werbezeitschriften wirken. Klar, das gibt es sicher und auch ich habe solche schon aus meiner Leseliste gestrichen, weil ich sie auf einmal langweilig fand. Aber das ist doch nur ein kleiner Teil der Blogs....dem entgegen stehen so viele wundervolle Beiträge auf anderen Seiten....und auch wenn sie ab und an Werbung enthalten, ist doch immer die Frage, wie diese gestaltet ist. Erkenne ich trotzdem den Menschen hinter dem Blog? Habe ich das Gefühl, dass er für etwas Werbung macht, dass ihm wirklich gefällt....über das er vielleicht sogar schreiben würde, selbst wenn es keine Kooperation gäbe....einfach weil er das Produkt toll findet?
Dann ist doch alles ok und ich bin oft sogar sehr dankbar für die Tipps, die ich erhalte. Wenn ich mir eine Wohnzeitschrift kaufe, bezahle ich mitunter viel Geld dafür, um auf jeder zweiten Seite durch eine Werbeanzeige zu blättern.....das finden wir doch auch nicht anstössig oder?





Wieviel Persönliches man hier von sich preisgibt, bleibt jedem selbst überlassen. Auch ich grübele manchmal darüber nach, ab wann es für mich (oder meine Familie) zu persönlich wird......denn man macht sich angreifbar, schliesslich lesen nicht nur Fremde mit, sondern oft auch Nachbarn, Kollegen, Bekannte....Ihr wisst, was ich meine.


Wichtig ist doch einfach nur, sich treu zu bleiben oder?
Wenn ich hier plötzlich Werbung für Kosmetik oder Mode machen würde.....wäre das für Euch glaubhaft? Ich denke nicht, denn das sind Themen, die es hier auf dem Blog auch sonst nie gibt.

Blogger sollten sich selbst treu bleiben. Das heisst nicht, dass es keine Weiterentwicklung geben darf.....das wäre ja langweilig. Aber man sollte die eigenen Werte nicht vergessen und nicht aus den Augen verlieren, warum man ursprünglich mal mit dem Bloggen begonnen hat.




Mein Vorhaben für dieses Jahr und diesen Blog:
einfach weiterhin ich selbst sein, viel Liebe und Kreativität hineinstecken
und mich auch mal mit den technischen Seiten etwas mehr auseinander setzen
....da hapert es bei mir nämlich noch.
Ich werde meinen Blog nicht neu erfinden, sondern mich mit ihm weiterentwickeln und meinen Werten treu bleiben...und ja, dazu gehört sicher auch die eine oder andere Kooperation....so what?!
Und wenn sich weiterhin Menschen finden, die das alles lesen wollen....na das ist dann das Sahnehäubchen für mich!

Lasst uns auch im Jahr 2016 Spass zusammen haben und uns von tollen Blogs inspirieren lassen!

Eure Meinungen interessieren mich auch natürlich heute wieder sehr!


Eure
Smilla


27 Januar 2016

Eindrücke von der IMM in Köln



Jaaa, Ihr wolltet unbedingt wissen, was ich denn am vergangenen Samstag 
so Spannendes vorhatte, der Post-Titel verrät es ja schon 
und die, die mir bei Instagram folgen, haben es auch schon mitbekommen:
 ich war auf der Internationalen Möbelmesse in Köln.





Und zwar im Rahmen der  BLOGST Lounge, die Clara und Ricarda für eine 
Gruppe Bloggerinnen (ja, kein einziger Quoten-Mann hat sich getraut!) organisiert hatten.
Wenn Ihr Euch auch ärgert, dass Ihr von solchen Veranstaltungen immer  erst hinterher erfahrt, dann folgt den Beiden doch einfach *hier* oder *hier*








Der Tag war randvoll gepackt mit einem spannenden Programm!
Begonnen haben wir mit einem Frühstück bei der Firma Moll, wo wir vom Firmeninhaber
 persönlich viel über die lange Tradition dieses Betriebes und seine Ansprüche an die eigenen Produkte erfahren durften.





Die Möbel von Moll sind auf lebenslange Nutzungsdauer konzipiert, bestechen durch ihre zeitlose und gradlinige Optik und wachsen quasi mit: nicht nur die Höhen lassen sich kinderleicht verstellen, sondern auch die Farbgebung kann dem jeweiligen Geschmack angepasst werden.

Gerade die kleinen Details fand ich spannend: z.B. ein "Geheimfach" im Schreibtisch





Danach ging es weiter zu MONTANA, einer dänischen Firma, die es nun auch schon seit 1982 gibt.
Zeitloses Design in unglaublicher Farbauswahl steht hier dem Kunden zur Verfügung.

Besonders erwähnenswert finde ich, dass auch "alte" Farben, die es vor Jahrzehnten mal gab einmal im Jahr wieder neu produziert werden. Man braucht also keine Angst zu haben, dass man zu seinem 80iger-Blau-Regal heute keine passenden Elemente mehr bekommt.









Unser weitere Weg führte uns dann zu einer wahren Farbexplosion, nämlich zum Messestand 
des Deutschen Tapeteninstitutes Tapteten.de.
Es gab vier Räume, jeder in einer anderen Farbe gestaltet.
Das war mit Sicherheit die mit Abstand am farbigsten gestaltete Ausstellungsfläche. 
Dort konnte man stundenlang schauen und entdeckte doch immer wieder etwas Neues. 
Das fiel wirklich schon in die Kategorie moderne Kunst-Installation.





Das kleine Label Gib Dir Stoff zeigte uns ebenfalls eine farbenprächtige Auswahl: Stoffe der gleichen Farbgruppe waren an Wäscheleinen aufgehängt und wehten im lauen "Sommerwind", der durch oberhalb angebrachte Ventilatoren erzeugt wurde. Die eingespielte Geräuschkulisse mit Vogelgezwitscher, einem plätschernden Bach und Ähnlichem machte die Illusion fast perfekt.





Weiter ging es zu der Firma Thonet, die ebenfalls auf eine lange (Erfolgs)Geschichte zurück blickt.
Der Firmengründer Michael Thonet entwickelte in den 1850er Jahren eine bis dahin unbekannte Technik, mit der es möglich war, massives Holz (mittels Wasserdampf) zu biegen und revolutionierte somit den Einrichtungsstil.





Man findet im Programm noch immer die Klassiker, wie z.B. die Wiener Kaffeehausstühle, aber auch viele neue Designs kommen hinzu. Längst nutzt man natürlich auch nicht mehr nur Holz, 
sondern ebenso Edelstahl, Beton und Kunsstoff.
Spontan verliebt habe ich mich in den Freischwinger-Sessel (oben) und in die Lampe 
mit Namen "Kuula", die Ihr im unteren Bild seht.





und jetzt wird es dunkel....um nicht zu sagen: schwarz!
Bei der schwedischen Firma String Furniture setzte man dieses Jahr nämlich 
auf das Farbkonzept "schwarz-auf-schwarz". 





Sehr edel, sehr stimmig, sehr beruhigend für das Auge. 
Automatisch erwachte in mir der Wunsch, auch mal eine Wand zuhause ganz in 
Schwarz zu gestalten....das stiess hier allerdings auf vehementen Wiederstand.....nunja
...steter Tropfen....und so weiter....wir werden sehen. 







Die in sogenannte "Wandleitern" eingehängten Regalbausteine bieten 
quasi unendliche Gestaltungsmöglichkeiten.

Das System gibt es schon seit Jahrzehnten, neu ist aber, dass es nun die Wandleitern nicht nur aus Metall (in schwarz, grau und weiss) gibt, sondern auch aus Plexiglas, für eine etwas leichtere, luftigere Optik.





Zum Schluss waren wir dann noch bei Team7, einer österreichischen Firma, 
die Massivholzmöbel produziert, die nach eigenen Angaben "trotzdem sexy" sind ;-)
Das kann ich nur bestätigen! 
Nichts wirkt dort altbacken oder rustikal, sondern alles sehr edel und stylish. 
Durch eine spezielle Oberflächenbehandlung (mit natürlichen Mitteln, wie Öl und Wachs) 
fühlt sich das Holz so streichelzart an, dass man ständig darüber fassen möchte.

Es werden ganze Bäume verarbeitet, Abfälle gibt es nicht: was als Rest übrig bleibt,
wird z.B. zur Wandverkleidung genutzt.





Ich hoffe, ich konnte Euch Daheimgebliebenen auch ein wenig begeistern und vielleicht
 sogar dazu verleiten, dieser Messe im nächsten Jahr selbst mal einen Besuch abzustatten?

Ich war tatsächlich das erste Mal auf der IMM und beim nächsten Mal werde ich mit Sicherheit mehr als nur einen Tag dafür einplanen, die Zeit war einfach zu kurz, um alles zu sehen, leider war ich zeitlich ziemlich an den Fahrplan der Bahn gebunden und konnte beim gemeinsamen Abendessen nicht mehr mit dabei sein....aber ich habe Bilder gesehen....herrje, das muss eine wahre Schlemmerei gewesen sein!

Es war allerdings auch die allererste Veranstaltung dieser Art für mich und ich fand es sehr spannend, so viele Bloggerinnen endlich mal persönlich und "in echt" kennenzulernen. 
Mädels, es hat viel Spass mit Euch gemacht. 
Danke nochmal an Ricarda und Clara von BLOGST für die tolle Organisation. 





und da ich ja nunmal einen Hang zu schönen Lampen haben, will ich Euch 
das obige Bild nicht vorenthalten (SectoDesign) und denkt daran:
bei mir gibt es ja gerade auch ein leuchtendes *GIVEWAY*, noch ist Zeit, mitzumachen.






Jetzt aber krieche ich zurück auf mein Sofa, mit ner riesigen Packung-Taschentücher und Kannenweise Ingwertee....hier ist der Domino-Effekt eingetreten: Tochter steckt Mutter an, Mutter steckt Mann und Austauschschülerin an.....nur der Sohn ist noch fit und hat jetzt die Aufsicht über die Krankenstation im Hause Smilla.

bis bald und bleibt gesund
Smilla


Vielen Dank an die Partner der BLOGST Lounge:
imm cologne, moll, Montana, Deutsches Tapeten-Institut, #GibDirStoff, Thonet, string, TEAM7, GROHE, ALESSI und Callwey

22 Januar 2016

Draussen herrscht Winter und drinnen....auch!



ein seltsamer Posttitel, ja ich weiss!
Aber während alle davon erzählen, dass bei Ihnen nun der Frühling einzieht
....mittels Hyazinthen und Tulpen & Co....gehören für mich diese frühen Blüher absolut
 zu meiner Winterdeko dazu.





Es ist Winter! Jawohl! und ich finde es toll!
aber fragt mich besser nicht in 4-6 Wochen nochmal danach, 
dann könnte meine Antwort gaaaanz anders lauten....
aber im Moment geniesse ich es!




Und somit bin ich mit meinen Winterdeko-tauglichen Tulpen heute 
auch endlich wieder einmal beim Friday Flowerday dabei!




Ich liebe einfach weisse Tulpen!
Und was sich da als Fotohintergrund so wunderbar macht, ist eigentlich eine Anti-Fusskalt-Matte von Westwing*, die sonst in unserer neuen/alten Küche (klick) liegt, aber warum sollte man eine Sache immer nur für den eigentlichen Zweck nutzen?? ich bin da sehr flexibel ;-)

*Kooperation




Aber nicht nur Tulpen haben den Weg in unser Haus "gefunden"....nein auch ein paar 
Hyazinthen dürfen hier stehen.....allerdings nur, bis sie anfangen zu "stinken"....
dann fliegen sie raus und verschönern den Wintergarten....der intensive Duft verursacht
 bei mir Kopfschmerzen....egal, wie schön sie auch aussehen, da kenn ich keine Gnade!




Ansonsten gilt für meine Winterdeko:
auch hier ist die vorherrschende Farbe Weiß...
ok, gepaart mit etwas Grün....das war es dann aber auch schon.






Ausserdem ist schon wieder das nächste Projekt in Planung:
eine Kommode soll im Eigenbau entstehen....mal sehen, wie lange die Umsetzung braucht, 
im Kopf ist sie bereits fertig ;-))




und ja: ich esse gerne gefrorene Himbeeren, die lassen sich lutschen wie Bonbons
....sooo lecker !
und ein paar Extra-Vitamine können nicht schaden...


Wie ist das bei Euch momentan so? 
Sprudeln die Ideen auch gerade wie wild?
Ich kann mein Hirn gerade kaum "abschalten"....auch nicht nachts....ähem VOR ALLEM nicht nachts....ständig fällt mir etwas Neues ein, dass ich unbedingt umsetzen will.




Leider hat das dann oft zur Folge, dass ich mich total verzettele und
 letztlich gar nix gebacken bekomme.




aber wenigstens habe ich endlich mal meine Nahlinsen ausprobiert, die hier schon
 seit Ewigkeiten in meiner Fotokiste vor sich hinschlummern und auf ihren Einsatz warteten.




Ihr könnt Euch gerade kein Makro-Objektiv leisten?
Ich auch nicht! da sind diese Nahlinsen die richtige Lösung:
einfach auf das vorhandene Objektiv aufschrauben und fertig.
Es gibt sie für fast jeden Durchmesser und in verschiedenen Vergrösserungsstärken
...einfach mal nach "Nahlinsen" googeln.
Ein bisschen üben muss ich allerdings noch mit Ihnen...







Jetzt wünsche ich Euch einen guten Start in ein schönes Wochenende!
Habt Ihr etwas Spannendes vor?
Ich ja!!!! der Bericht folgt dann nächste Woche...


Seid Ihr eigentlich schon bei meinem GIVEAWAY dabei?
nein? dann aber los, hier geht´s lang: *KLICK*

bis dahin
Eure
Smilla




19 Januar 2016

Mini [DIY]: upcycling von alter Küchenfront




Guten Morgen!

 viele haben gefragt: 
Jaaa....es ist immer noch spannend mit unserem neuen Familienmitglied!
sie lebt sich langsam ein, an die frostigen Temperaturen muss sie sich 
allerdings erst noch gewöhnen...






Heute habe ich ein klitzekleines Mini-DIY für Euch.

Ihr erinnert Euch noch an die Rund-um-Renovierung unserer Küche? 
Daran, dass alle Fronten, Wände und sogar die Abeitsflächen neu gestrichen wurden? 
(hier geht´s zum Post -->*klick*)

Bei dieser Aktion haben wir auch gleich die Anzahl der Hängeschränke reduziert. Der Korpus...die Korpusse... Korpi? ...ähh...egal....stehen nun im Kellereingang und dienen der Schuhaufbewahrung.
Übriggeblieben sind die Türfronten......zum Wegschmeissen aber zu schade.

Aus einer Tür ist nun eine Tafel entstanden, wie gesagt: 
so easy, dass man fast nicht DIY dazu sagen mag.





Tür in Wunschfarbe streichen. Bei mir war sie schon weiss, es war eine der wenigen Fronten, auf denen die alte Farbe noch ohne abblätternde Stellen hielt.
Dann den Rand mit Malerkrepp abkleben.
Das Innere mit Schultafelfarbe streichen....rollen funktioniert sicher besser und gleichmässiger, aber die Rollen hatte ich alle schon für die Küche aufgebraucht....also musste der Pinsel reichen.
Dann das Klebeband wieder abziehen, solange die Farbe noch nass ist. Das verhindert, dass Ihr die frisch getrocknete Farbe gleich auch wieder mit abzieht.

Jetzt nur noch trocknen lassen und fertig!






Ich habe den alten Schrankgriff durch einen Porzellanknauf ersetzt....
bin mir aber noch nicht ganz sicher, ob ich das so lasse....was meint Ihr?





Wusstet Ihr eigentlich, dass es die Schultafelfarbe mittlerweile in ganz vielen Farbtönen
 zu kaufen gibt? Ok, mir gefällt schwarz immer noch am besten, aber für einige Räume 
kann ich sie mir auch in bunt ganz gut vorstellen.






Handlettering kann ich leider (noch) so gar nicht, hab´mir aber für dieses Jahr fest vorgenommen, mich damit mal ein wenig zu beschäftigen....nur nicht heute ;-))






Und nun möchte ich Euch noch zeigen, was mir die liebe Christine (ohne Blog) 
einfach so geschickt hat, weil sie dachte, es könnte mir gefallen:




zwei wunderschöne Terrinen mit Deckeln, von denen ich leider nur eine zeigen kann...
Denn auf dem langen Weg sind einige Teile zu Bruch gegegangen, 
so dass ich jetzt eine kleine heile Terrine habe und einen grossen heilen Deckel....that´s life!
Trotzdem habe ich mich total darüber gefreut liebe Christine!
Die Teile werden hier ganz sicher in Ehren gehalten und wehe,
Du machst Dir weiter Vorwürfe, dann darfst Du mir nie wieder etwas schicken ;-))

und jetzt wünsche ich Euch einen tollen Dienstag,
carpe that fucking diem !
sorry, das musste sein...

bis bald
Smilla








verlinkt mit:


17 Januar 2016

Sunday Inspiration: ein Gast aus der Ferne



heute bin ich mal wieder bei den Sunday Inspirations dabei,
 auch wenn es mir immer total schwer fällt, nur ein einziges Bild zu posten.

Diesmal ist es aber wirklich ausreichend....
Gestern haben wir unsere Austauschtochter vom Flughafen abgeholt.
Sie kommt aus Gran Canaria und wird jetzt 3 Monate bei uns leben....
so wie unsere Tochter zur Zeit in ihrer Familie auf der Insel.
Nach einer Woche sind wir nun also wieder zu FÜNFT, wie schön!




Und was kann es Inspiriererendes geben, als der Austausch mit einer anderen Kultur, 
anderer Lebensweise und vor allem anderer Sprache?

Das wird sicher spannend und unsere neue Tochter hat sich auf jeden Fall schon mal richtig über den ganzen Schnee bei ihrer Ankunft gefreut.

Ausserdem möchte ich noch DANKE sagen: für all die vielen Komplimente und liebe Worte zu meinem ersten Quilt *KLICK*....ich habe jetzt übrigens JEDEN EINZELNEN Kommentar beantwortet (es waren fast 40!)...nur falls Ihr nochmal schauen wollt...

Und nun geniesst das Winter-Wonder-Land da draussen,
Eure
Smilla


15 Januar 2016

[BÜCHERLIEBE] trifft auf [LECKERES]





Es wird Zeit....
Zeit für die erste Buchvorstellung in diesem Jahr auf meinem Blog....
letztes Jahr habe ich Euch übrigens 15 Bücher gezeigt 
-ja, ich war selbst überrascht, dass es so viele waren!-
....und Zeit, um einen Beitrag zu Nicoles Aktion Buch und mehr beizusteuern!





So...und weil im Januar immer viele von Euch den guten Vorsatz verfolgen, 
sich gesünder zu ernähren, habe ich da mal etwas vorbereitet....
keine Angst, jetzt kommt kein Diät-Buch....ich sprach ja nicht vom Abnehmen ;-)
im Gegenteil: geniessen sollt Ihr !!!





a modern way to eat
von Anna Jones
erschienen im Mosaik Verlag
ISBN 978-3-442-39286-5
Preis: € 19,99

Einige von Euch wissen vielleicht, dass sich ein Teil unserer Familie (die drei weiblichen Wesen,
 um genauer zu sein) bereits seit Jahren fleischlos ernährt. 
Und oft, wenn bei Gesprächen mit Freunden das Thema "Essen" auf den Tisch kommt 
(genial bildlich erfasst, gell?) bekomme ich immer wieder die gleichen Dinge zu hören :

Ich würde ja gern auch ab und zu vegetarisch kochen, aber ich weiss nicht was!
oder
Man braucht da immer so viele seltsame Zutaten!

natürlich nie, ohne im gleichen Atemzug immer zu betonen, dass man ja sowieso 
nur noch ganz wenig Fleisch esse.....oder nur Geflügel (was für viele wohl nicht unter Fleisch fällt?)
....so als müsste sich der Fleischesser dem Vegetarier gegenüber rechtfertigen.
Das ist natürlich völliger Quatsch!
Genauso wie das Vorurteil, dass man für die vegetarische Küche immer 
ganz furchtbar seltsame, schwer zu bekommende Zutaten benötigt!





Der Beweis ist dieses Buch!
Anna Jones, Köchin und Foodstylistin hat bereits mit Jamie Oliver gearbeitet 
(von dem auch das Vorwort stammt) und beweisst ganz klar:
für vegetarische Gerichte muss man nicht automatisch irre lange in der Küche stehen
 und vorher stundenlang eingekauft haben.

Die Kapitel unterteilen sich in viele verschiedene Bereiche:
da gibt es z.B. Einfaches und Entspanntes, wenn es schnell gehen soll...
Ideen für "hungrige Horden"...für Desserts, Kuchen und Brot 
genauso wie für Suppen, Salate, Frühstück und Getränke.

Zudem sehr hilfreich: es gibt ein extra Register für vegane und glutenfreie Gerichte.





Und klar, verrate ich Euch heute eines der Rezepte:





Leichte Butternusskürbis-Grünkohl-Tarte

für den Teig benötigt Ihr:
125g Weizenmehl
125g helles Dinkelmehl
(ich habe ausschliesslich helles Dinkelmehl genommen)
1 Tl Meersalz
einige Zweige Thymian
125 g kühlschrankkalte Butter
4-6 Eßl eiskaltes Wasser
etwas verquirltes Ei zum Bepinseln

für den Teig die Mehle, Thymian und das Salz miteinander mischen und dann (mit Hand oder Küchenmaschine) die Butter stückchenweise dazugeben. Wenn sich ein grober, bröseliger Teig gebildet hat, esslöffelweise das Wasser zugeben, bis sich alle Zutaten zu einem Teig verbunden haben. Teig zu einer kleinen Scheibe formen und in Backpapier gewickelt mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Danach ca 5mm dick ausrollen und in eine Tarteform geben (24cm Durchmesser), mit den Fingerspitzen festdrücken.
Jetzt die gefüllte Tarteform mit Backpapier auslegen und Back-Erbsen einfüllen. Den Teig nun im vorgeheizten Backofen (Umluft 190 Grad) blind backen, dann herausnehmen, Backpapier und Back-Erbsen entfernen. Den Teigboden mit dem verquirlten Ei bepinseln und nochmals 10 Minuten backen.




Während des Backvorgangs könnt Ihr die Füllung zubereiten.

für die Füllung braucht Ihr:
Olivenöl
1 rote Zwiebel geschält, in dünne Scheiben geschnitten
etwa 850g Butternut-Kürbis (ein anderer geht sicher auch), geschält, entkernt und geraspelt
200g Grünkohl: Mittelrippe entfernt, Blätter in Streifen geschnitten (oder eben TK Ware)
Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
3 Eier
etwa 400 ml Vollmilch (oder ersatzweise Mandelmilch)
Muskatnuss zum Reiben
100 g Gruyère

Zwiebel im Olivenöl ca. 10 Minuten anbraten, Kürbisraspel und Grünkohl hinzugeben,
 eine kräftige Prise Salz und Pfeffer dazu, das Ganze einige Minuten anbraten und dann zum Abkühlen beiseite stellen.

Die Eier in einen Meßbecher geben und gut verquirlen, die Milch zugiessen 
bis die 500ml Marke erreicht ist, kräftig würzen, Muskatnuss dazureiben (hab ich weggelassen) 
und den geriebenen Käse unterrühren. 
Die Eimischung unter die abgekühlte Kürbismasse mischen und alles auf dem 
vorgebackenen Teig glattstreichen.
Im Ofen wieder bei Umluft 190 Grad ca. 35 Minuten backen.





Ich musste für dieses Rezept tatsächlich nur den Grünkohl kaufen, alles andere hatte ich im Haus.
Und obwohl wir hier in einem Grünkohl Anbaugebiet wohnen, war im Supermarkt und auch nicht im Bioladen im Nachbarort Frischer zu bekommen. Deshalb bin ich auf den tiefgefrorenen (ungewürzt!) ausgewichen. Die Muskatnuss habe ich komplett weggelassen, denn ich mag diesen Geschmack so gar nicht....könnte mir als Ersatz aber durchaus ein wenig Ingwer in der Tarte vorstellen.





Hier hat es allen sehr lecker geschmeckt und selbst mein Sohn (bekennender Fleischesser), 
der bei vegetarischen Gerichten, die ich neu auspobiere gern mal den Kommentar
Ist gut, aber wäre noch leckerer, wenn Fleisch drin wär!
ablässt, war absolut überzeugt von diesem Essen!

Tja und ich wiederum bin überzeugt von diesem Buch!
Die Rezepte gefallen mir gut, ich werde sicher noch mehr ausprobieren! 
Man erfährt ganz nebenbei auch noch Wissenswertes über viele Lebensmittel und erhält 
zahlreiche Tipps zur Menü-Zusammenstellung.
Der Clou ist aber, dass das Papier für das Buch aus Apfeltrester hergestellt wurde, 
dass sind die Reste, die z.B. bei der Apfelsaftherstellung übrigbleiben.
Das Papier fühlt sich gut an, ist robust wie "normales" auch, aber sehr viel leichter (finde ich),
 somit ist der dicke Wälzer von fast 360 Seiten KEIN Schwergewicht!
Ausserdem ist ein Lesebändchen mit eingearbeitet....ja lacht nur, aber mir sind 
solche Details immer wichtig!





Und? konnte ich Euch überzeugen???

Erhältlich ist das Buch in jeder Buchhandlung, natürlich könnt Ihr den Titel auch im Netz bestellen, aber das Einkaufserlebnis in einer "echten" Buchhandlung, der Service, die Beratung und der Geruch von Büchern ist durch nichts zu ersetzen.

Probiert es mal aus, Ihr habt sicher eine Buchhandlung vor Ort, die sich über Euren Besuch freut!


Danke auch für all Eure tollen Kommentare zu meinem *ersten Quilt*, Ihr seid toll!
Und im Lostopf für mein *GIVEAWAY*, habe ich für jeden von Euch noch ein Plätzchen reserviert....also wenn Ihr noch nicht dabei seid: noch ist Zeit!


Euch ein schönes, leckeres Wochenende, 
wir lesen uns bald wieder!

Eure
Smilla








und wieder wie immer:
Dies ist meine persönliche Buchempfehlung, mein Geschmack.
Ich erhalte dafür kein Geld oder sonstige Zuwendungen, habe aber die freundliche Genehmigung des Verlages die obigen Bilder zu zeigen.
meine gesammelten Buchempfehlungen findet Ihr übrigens *HIER*